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Vortrag und Austausch zu: "Wertschätzende Begleitung muslimischer Sterbender und ihrer Angehörigen"

Bei der Veranstaltung ging es um die folgenden Themen:

Wie ist das eigentlich, wenn ein Mensch muslimischen Glaubens im Sterben liegt: Was gibt es zu beachten um ihn entsprechend seinen Glaubensvorstellungen und kulturellen Prägungen zu pflegen und zu begleiten? Was sollte man auf jeden Fall vermeiden? Und wenn er gestorben ist, was ist dann wichtig zu tun? Wie begegnet man den Angehörigen wertschätzend in ihrer Trauer?

„Die zentralen Fragen an das Leben, den Tod, das Jenseits und das Trauern sind bei muslimischen Menschen meist stark durch den Glauben geprägt. Es gibt klare Vorstellungen und Antworten dazu im Koran.“ Das berichtete Murat Kayabasi, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit im neuen Wahlstedter Integrations- und Bildungszentrum e.V. . Dort werden die Gottesdienste auf Deutsch gehalten für Menschen aus aller Welt. Den Mitgliedern des Zentrums ist es zudem wichtig, ins Gespräch zu kommen mit Menschen anderen Glaubens und ein zugewandtes Miteinander zu leben.

Gemeinsam mit dem Hospizverein Segeberg e.V. luden sie ein zu einem lebendigen Austausch, zum Fragen und Zuhören wie eine wertschätzende kultursensible Begleitung gelingen kann. „Wir wollten mit dieser Veranstaltung auch Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen erreichen um Unsicherheiten abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu wecken“, erklärte Ines Vogelmann vom Hospizverein Segeberg.

Die kostenfreie Veranstaltung richtete sich somit an Fachleute aus dem Gesundheitswesen und dem sozialen Bereich ebenso wie an interessierte Privatpersonen.

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