30JahreLogo des Hospizverein Segberg

« Startseite

Wir freuen uns über neue ehrenamtliche Begleiterinnen

Die Begleitungen finden bei den Menschen vor Ort statt. Das Erstgespräch führt eine der Koordinatorinnen und vermittelt im Anschluss daran eine ehrenamtliche Person, die vom „Menschlichen“ her passt.

Unsere Ehrenamtlichen kommen nach Hause, aber auch in Pflegeeinrichtungen, ins Krankenhaus oder in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Wie genau die geschenkte Zeit gestaltet wird, entscheiden die erkrankten Menschen selbst. Viele von ihnen freuen sich über Gespräche. Für einige ist ein stilles Da-sein und ein gemeinsames Aushalten der schweren Situation wichtig. Wieder andere möchten „das Leben mitgebracht“ bekommen und hören lieber selber zu.

Eine Begleitung kann ab dem Zeitpunkt beginnen, an dem klar ist, dass eine weit fortgeschrittene Erkrankung nicht mehr heilbar ist. So kann sie über viele Monate gehen. Manchmal ist auch nur ein Termin noch möglich. Um eine vertraute Beziehung aufzubauen, kommt immer die gleiche ehrenamtliche Person.

Auch Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn werden von uns in dieser schweren Zeit begleitet. Oft gehen pflegende Angehörige in dieser Zeit weit über ihre Grenzen. Viele berichten, dass es ihnen guttut, einer neutralen Person mit Schweigepflicht von all der Belastung und den Sorgen zu erzählen.

Wir Koordinatorinnen schätzen die Offenheit, Warmherzigkeit und Begeisterungsfähigkeit der Teilnehmerinnen im Kurs. Wenn wir uns mit den Inhalten der Sterbebegleitung auseinandersetzen, betrifft das auch immer uns persönlich. Es ist so wichtig, dass wir unsere eigenen Themen gut im Blick haben um eine stabile, zugewandte Begleitung sein zu können. Wir sind beeindruckt davon, wie sehr der Kurs sich darauf eingelassen hat.

Inhaltlich ging es im Kurs um Kommunikation, Familiensysteme, herausfordernde Gefühle, Krankheitsbilder, Sterbeprozesse, Spiritualität, Selbstfürsorge, Nähe und Distanz, Rollen etc..

Der Kurs ist für die Teilnehmenden kostenlos. Über eine Mitgliedschaft im Hospizverein freuen wir uns. Sie ist aber keine Voraussetzung. Wir möchten, dass alle Menschen sich bei uns unabhängig vom Einkommen engagieren können.

Zusätzlich zu diesem Kurs ermöglichen wir regelmäßig Ehrenamtlichen, die sich in der Trauerbegleitung engagieren wollen, eine ca. 100-stündige Fortbildung zur Trauerbegleiter*in. Die Kosten hierfür werden aus Spenden finanziert.

VBK 2026 Gruppenfoto.jpeg